Ihr Reiseziel: Weißenstadt
Der Ort erschien erstmals urkundlich 1299 als Weißenkirchen (lat.: alba Ecclesia) und gehörte zum Herrschaftsbereich der nahegelegenen Burg Rudolfstein (Fichtelgebirge). Nicht lange danach befand sich der Rudolfstein und damit auch der zu seinen Füßen gelegene Ort Weißenkirchen in der Herrschaft des Klosters Waldsassen, das diesen Besitz 1347 an die Burggrafen Johann II. und Albrecht den Schönen von Nürnberg weiterveräußerte. Diese erhoben den Ort wenig später zur Stadt, denn 1368 wurde die Siedlung erstmals Weißenstadt genannt. In der Folge erlangte Weißenstadt große Bedeutung durch den in seiner Umgebung betriebenen Zinnbergbau und die Zinnverarbeitung. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert wurden in Weißenstadt auch Bergkristalle bergmännisch gefördert, die beispielsweise beim Bau des Neuen Schlosses in der Bayreuther Eremitage verwendet wurden. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts verließen die Hirschberger die klimatisch ungünstig gelegene Höhenburg Rudolfstein und verlegten ihren Amtssitz nach Weißenstadt, wo sie zwei Edelsitze besaßen. Diese Schlösser fielen dem großen Stadtbrand von 1823 zum Opfer; heute sind keine Reste mehr davon zu sehen. Mit der Verwaltungsreform 1613 wurden die Stellen der adeligen Amtmänner im Sechsämterland abgeschafft; Weißenstadt wurde Sitz eines markgräflichen Richteramtes. Neben Wunsiedel war Weißenstadt die einzige Stadt im Sechsämterland, die über eine Stadtmauer verfügte.
Sehenswürdigkeiten
Die evangelische Stadtpfarrkirche wurde unter Verwendung der alten Außenmauern nach dem Brand von 1823 wieder aufgebaut. Die Gottesackerkirche hat sich ihre reiche Ausstattung aus dem 17. Jahrhundert bis heute bewahrt.
Im Kurpark präsentieren sich die Ruinen der Steinschleiferei Erhard Ackermanns. Zwischen See und Campingplatz befindet sich eines der ersten Zeugnisse der Steinschleiferei: Ein Fischkasten aus Granit.
Die für das Fichtelgebirge früher typischen Scheunenreihen an den Ortseinfallsstraßen sind in Weißenstadt noch weitgehend erhalten. In einer davon ist eine Info-Stelle des Naturparks Fichtelgebirge über den Fluss und das Biotop Eger untergebracht. Die Burgruinen und Naturdenkmäler Rudolfstein und Waldstein.
Kurzentrum Weißenstädter See ****
Direkt am 50 ha großen Weißenstädter See, inmitten des Naturparks Fichtelgebirge, liegt in idyllischer Umgebung das neu erbaute 4-Sterne-Gesundheitsresort Kurzentrum Weißenstädter See.
Service
Das Resort verfügt über eine Rezeption, a-la-carte-Restaurant, Café und Bar mit Terrassen am See und einen Lift. Die hoteleigene Bade- und Wellnesslandschaft verfügt über Hallen- und Freibad, Whirlpool, Sonnengalerie, Saunalandschaft, Dampfbad, Infrarotkabine und Solarien. Ein Fitnessraum, Nordic Walking Kurse und eine Kosmetikabteilung runden das vielseitige Angebot ab. Das Resort bietet das entspannende Ambiente eines Luxushotels und gleichzeitig ein überragendes Angebot vielfältiger Therapiemöglichkeiten auf 2000 m².
Zimmer
Die ruhig gelegenen, geräumigen Nichtraucher-Zimmer mit herrlichem Blick auf den See oder das Fichtelgebirge sind alle wohnlich eingerichtet und mit Bad oder DU/WC, SAT-TV, Radio, Telefon, Balkon, Fön und Safe ausgestattet.
Verpflegung
Sie genießen im Rahmen der Vollpension mit Frühstücksbuffet und Mittags-/Abendmenü eine ausgezeichnete fränkische und internationale Küche.
Heilmethoden
Radontrinkkuren, verschiedene Bäder und Massagen, Fango-Anwendungen, Lymphdrainagen, Elektro- und Kältetherapien
Ihr Aufenthalt
Während Ihres Aufenthaltes haben Sie 2 ärztliche Untersuchungen mit Labor und Arztbrief. Nach Vorgabe Ihres Arztes erhalten Sie 3 Bauchbehandlungen, 15 Kuranwendungen und eine kosmetische Körpergrundbehandlung. Sie können täglich kostenfrei den Fitnessraum sowie die Cardiogeräte als auch den Schwimmbad- und Saunabereich nutzen. Im Therapiebereich haben Sie die Möglichkeit, eine kostenfreie Teekur zu machen. Während des gesamten Aufenthaltes steht Ihnen ein Bademantel kostenfrei zur Verfügung.
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